Thaneller 2.343 m (Lechtaler Alpen)

Fährt man von Norden auf das Füssener Land und den sich dahinter erhebenden Alpenbogen zu, fällt einem unwillkürlich über dem Einschnitt zwischen Ammergauer und Allgäuer Alpen eine sehr regelmäßige Berggestalt auf - in der Bildmitte unseres Panoramas am Horizont steht die formvollendete Bergpyramide des Thanellers. 
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Ammergauer, Lechtaler und Allgäuer Alpen Video-Clip
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An diesem schönen Augusttag haben wir uns die Besteigung dieser Pyramide vorgenommen.
Der Weg auf den Thaneller führt über die Südseite zuerst durch steilen Hochwald bis über den Grataufschwung zum Gipfel.
Fast 1.100 Höhenmeter gilt es zu überwinden, die Hinweistafel gibt als Aufstiegszeit 3 Stunden 20 Minuten an. Pack mer's!
Beeindruckende Baumgestalten wie diese Wetterfichte begleiten unseren Weg, der - obwohl wir in aller Frühe gestartet sind - in der Sommerhitze viel Schweiß fordert. Aber unsere Rucksäcke sind nicht umsonst so schwer, wir haben mehr als reichlich Wasser mitgenommen.


Der Blick nach Süden streift über den Aussichtsgipfle Roter Stein und den grünen Höhenzug des Hönig, ein Parade-Blumenberg, dem wir viele schöne Aufnahmen von Alpenblumen verdanken. Darüber erkennen wir den Felsgipfel des Loreakopf. Rechts neben dem Hönig begrenzt die Heiterwand das Rotlechtal.
Unser Berghund, English Setter "Gigi" steht mit erhobener Vorderpfote lehrbuchmäßig vor, wie es sich für einen veritablen Jagdhund gehört - was er wohl schon wieder in der Nase haben mag? Seiner aufmerksamen Nase verdanken wir viele schöne Tierbeobachtungen, versteckte Wildtiere, an denen wir ansonsten ahnungslos vorbeigegangen wären (es versteht sich von selbst, daß unser Hund natürlich kein Wild hetzen darf).
In den Vormittagsstunden haben sich jetzt in der warmen Sommerluft duftige Wolken aufgebauscht, deren Zug anzuschauen eine Freude ist.
Hungrige Bergdohlen, die es als wahre Flugkünstler verstehen, ihnen zugeworfenen Happen im Fliegen zu fangen, verkünden den nahen Gipfel.

 | |  | |  | |  | |  Hönig, Roter Stein - Berghund "Gigi" - Wolkenbausch - Bergdohlen
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Nach 3 Stunden strammen Aufstiegs - nur unterbrochen von 2 ausgiebigen Trinkpausen - stehen wir am schönen Gipfelkreuz und können in der warmen Augustsonne sitzen. Trotzdem weht ein kühler Wind - eine gute Goretexjacke und Fleecebekleidung sind eben auch im Hochsommer kein Luxus in den Bergen.
Weit unter uns liegen der Spiegel von Heiterwanger See und Plansee, der Talkessel von Reutte mit Säuling und Forggensee, das breit gefächerte Kiesbett des Lechs, einer der letzten unverbauten Wildflußlandschaften Europas.
Die Zugspitze im Wolkenspiel ist eine Schau für sich!
Lange sitzen wir am Gipfel und genießen, genießen, genießen. Wir wollen nicht mehr hinunter in's Tal, zu schön ist es hier oben am Gipfel des Thanellers, einer der schönsten Aussichtswarten!





Der Thaneller spiegelt sich im Heiterwanger See. Panoramio - Foto 
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